· 

Geschichte der Niederlassungen der Engländer in Massachusetts

Symbolbild Blogartikel Indianer: Typischer Cheyenne Krieger

In Massachusetts wurde die erste dauernde Niederlassung durch die unter Jacob I. ausgewanderten Puritaner im Jahr 1620 gegründet. Sie nannten sie Plymouth. Ihre früheste Geschichte ist minder romantisch interessant, als die der ersten festen Kolonie in Virginia. Aber auch hier im Norden sehen wir die Ankömmlinge, welche die Mayflower von England gebracht hatte, anfangs nur durch die Gutmütigkeit der Indianer und namentlich eines ihrer Häuptlinge, Massasoits, sich halten. Mehr durch seine höhere Einsicht als durch Kriegstaten im Besitz seiner ausgedehnten und unbestrittenen Macht gesichert — ein seltener Fall bei Indianerfürsten — zeigte Massasoit sich gegen die Engländer stets friedlich, obgleich der vielfache Edelmut, den er ihnen bewies und die tätige Hilfe, die er ihnen namentlich in dem harten Winter von 1622 leistete, da sie durch Hunger aufgerieben zu werden fürchten mussten, nicht immer mit gleicher Treue von ihrer Seite vergolten wurde. Der Vertrag, den die Engländer mit Massasoit schlössen (1621) hatte einen fast vierzigjährigen Frieden zur Folge, ohne welchen es ihnen schwerlich gelungen sein würde, sich in dem Land zu halten. Die große und dauernde Dankbarkeit dieses hochbegabten und allgemein verehrten Indianerfürsten gegen die Engländer schrieb sich wohl vorzüglich davon her, dass ihn ein englischer Arzt in einer Krankheit mit glücklichem Erfolg behandelt habe. Von dieser Zeit an benachrichtigte er die Engländer häufig über die Nachstellungen, die ihnen von anderen Indianern bereitet wurden. Er riet ihnen, was sie zu tun hätten, um diesen zu entgehen oder vereitelte selbst die gefährlichen Pläne, denen sie unterliegen sollten.


Bisweilen freilich gebot die Selbsterhaltung den Engländern, den Unternehmungen der Indianer zuvorzukommen, von denen sie stets als Eindringlinge und als ihre natürlichen Feinde angesehen wurden. Als sie aber schon festen Fuß im Land hatten, war es ihr gewöhnliches Verfahren, dass sie die Häuptlinge durch Einschüchterung zu Verträgen nötigten, mit ihnen Schutz- und Trutz-bündnisse abschlössen, sich die Auslieferung ihrer Feinde von ihnen versprechen ließen und ihrerseits dasselbe versprachen, ohne fast jemals einem Vertrag weiter durch die Tat nachzukommen, als es ihr Nutzen gerade mit sich brachte. Daher mussten denn die Häuptlinge ihrerseits als vollkommen gerechtfertigt betrachten, wenn sie sich den eingegangenen Verpflichtungen zu entziehen und sich aus den ihnen gemachten Beschuldigungen auf alle Weise heraus zu lügen suchten.


Wenn die Engländer Feindseligkeiten von den Indianern fürchteten, verkauften sie ihnen keine Flinten und keinen Schießbedarf mehr, wodurch sie diese freilich oft in große Not brachten, sich selbst aber sicherten. Wenn sie es durch ihre Gewalttätigkeiten so weit gebracht hatten, dass sie einen Angriff fürchten mussten, fingen sie Unterhandlungen an, so z.B. im Jahr 1676 mit dem Stamm der Penobscots, von welchem sie mehrere Hunderte eingefangen und in die Sklaverei verkauft hatten. Bei diesen Unterhandlungen sprachen sich diese Indianer unter anderen in folgender Weise aus: „Wir sind im vorigen Jahr durch die Kennebecks von unseren Feldern vertrieben worden und viele von uns sind deshalb des Hungers gestorben. Wir hatten kein Pulver und Blei, um Wild zu schießen und es zu hindern. Wenn ihr Engländer unsere Freunde wäret, wie ihr vorgebt, würdet ihr uns nicht haben verhungern lassen, wie ihr getan habt.“ Diese Vorwürfe waren nur zu begründet, die Engländer hatten nichts darauf zu erwidern. In dieselbe Verlegenheit wurden sie bei einer ähnlichen Gelegenheit durch die Rede eines anderen Häuptlings versetzt „Es ist nicht Sitte bei uns“, sprach dieser, „Gesandte, die zu uns kommen, um über Frieden zu unterhandeln, festzuhalten, wie bisweilen die Mohawks tun. Ja, wie bisweilen die Engländer getan haben, die 14 von unseren Leuten gefangengenommen haben, die zu euch kamen, um einen Vertrag zu schließen. Das ist nicht alles. Ein anderes Mal habt ihr die Auslieferung unserer Gewehre verlangt und uns aufgefordert, dann zu euch zu kommen oder ihr wolltet uns ums Leben bringen. Dies war der Grund, weshalb wir mit großen Verlusten unsere feste Stellung und unsere Felder verlassen mussten.“ Daher kam es denn, dass bei einem Vertrag die Indianer von den Engländern forderten, dass sie bei ihrem Gott aufs Feierlichste die Übereinstimmung ihrer wahren Absichten mit ihren Aussagen beschwören sollten. Nur unter dieser Bedingung gingen die Indianer auf den Vertrag ein.


Die Weißen erbitterten die Indianer namentlich auch dadurch, dass sie nicht einmal ihre Gräber schonten, im Kampf aber verfuhren sie mit ganz ähnlicher Grausamkeit, wie die Wilden selbst: So insbesondere bei der Ausrottung der Pequots im Jahr 1637. In einzelnen Fällen kam es vor, dass gefangene Indianer von ihnen auf das Empörendste gemartert oder lebendig verbrannt oder als Sklaven verkauft wurden, viele gerichtlich und es scheint dies sogar noch eine der gelinderen Strafen gewesen zu sein.


Die Verfeindung der Indianerstämme untereinander wurde von den Weißen oft mit Eifer betrieben. Dahin gehört namentlich, dass man die Hinrichtung des mächtigen und gefährlichen Häuptlings Nanuntenoo durch Indianer von drei verschiedenen Stämmen vollziehen ließ, die dadurch wirklich bei allen übrigen ein Gegenstand des Hasses und des Abscheus wurden. Das Widerlichste aber bei diesem allen war die selbst den Wilden fremde Gotteslästerung, mit welcher die Puritaner (und selbst ihre Geschichtsschreiber tun dies) ihre Lob- und Dankgebete zum Himmel schicken, wenn ein Haufen Indianer schuldig oder unschuldig in der elendsten Weise zugrunde gegangen ist. Jedes Unglück, das über sie kommt, jeder Gräuel, den die Christen an ihnen verüben, ist eine Tat Gottes, jedes Misslingen eines Betruges oder einer Verräterei gegen sie ist ein Zeichen der göttlichen Ungnade, die von den frommen Leuten dann durch Singen und Beten besänftigt werden soll.


Hat sich ein Häuptling nach der Ansicht der Engländer eines Vertragsbruches gegen sie schuldig gemacht, so fordern sie ihn vor ihre Gerichte zur Verantwortung, um über ihn selbst zu entscheiden. Stellt er sich nicht, so wird er als Feind behandelt. Der Fall, dass ein Engländer sich auf eine Beschuldigung vonseiten eines Indianers einem Gericht der Eingeborenen gestellt hätte, ist natürlich niemals vorgekommen. Mächtige Häuptlinge, die von den Weißen selbst teils gefürchtet wurden, teils immer leicht wieder zu ihren Verbündeten sich machen ließen, wenn sie auch zeitweise einmal sich verräterisch zeigten, wurden aus Eigennutz stets geschützt und durften daher ungestraft sich jeden Übermut und jede Niederträchtigkeit gegen andere Indianerstämme und deren Häuptlinge erlauben, selbst gegen die Bundesgenossen der Engländer, die dann keiner Klage zugänglich waren oder sich doch leicht durch ihren Schützling beschwichtigen ließen.


Dies gilt namentlich in Rücksicht auf den ränkevollen schlauen Uncas, in dessen Hände sie seinen Feind Miantunnomoh lieferten, obgleich sie über diesen kein Recht hatten. Einige Züge aus der Geschichte des letzteren können dazu dienen, teils den Charakter desselben, teils das gewöhnliche Verfahren der Engländer kennenzu-lernen.


Die eben genannten Häuptlinge schlössen nach langem Kampf im Jahr 1638 Frieden miteinander und setzten fest, dass, im Fall weiterer Streitigkeiten, die Engländer Schiedsrichter sein sollten. Zwei Jahre später ging das Gerücht um, Miantunnomoh sinne auf Verderben gegen die Engländer. Diese schickten daher Abgesandte zu ihn, die er mit voller Achtung behandelte, nur wollte er nicht durch einen Pequot als Dolmetscher mit ihnen reden, weil er mit den Pequts gerade im Krieg war, versprach jedoch nach Boston zu kommen, um sich zu verantworten, wenn man ihm erlauben wolle, Williams mitzubringen. Dies gestattete man ihm nicht, aber er kam gleichwohl.


In Boston von Bewaffneten umringt, musste er nachgeben, da der Gouverneur keinen anderen als einen Pequot zum Dolmetscher nehmen zu wollen erklärte. Hierzu kam, dass man ihm jede Ehrenbezeigung versagte, ihn nicht wie früher mit am Tisch essen ließ, bis er sein Unrecht eingestände, was er denn nun auch tat. Zur Beschämung der Engländer sagte er ihnen bei dieser Gelegenheit: Wenn eure Leute zu uns kommen, erlauben wir ihnen ihre Sitte beizubehalten und ich erwarte, dass man mir dieselbe Freiheit zugesteht, wenn ich zu euch komme.


Im Jahr 1642 schöpfte Connecticut Verdacht gegen Miantun-nomoh, da man seinen glücklichen Erfolg im Krieg gegen Uncas, der eben loszubrechen drohte, vorauszusehen glaubte. Massachus-sets hielt diesen Verdacht zwar nicht für begründet, schickte jedoch infolge der Aufforderung von Connecticut Abgesandte an Miantaimomoh, denen dieser befriedigende Antworten gab und selbst nach Boston zu kommen versprach.


In Boston vor Gericht gestellt, verlangte er die Gegenwart seiner Räte bei den Verhandlungen, damit sie, wie er sagte, ihm zu Hause seine Reden bezeugen könnten. Alle Antworten gab er mit großer Besonnenheit und offenem Freimut und zeigte sich ebenso fein und scharfsichtig, als voll Gefühl für Recht und Billigkeit. Er fragte nach seinen Anklägern und betonte nachdrücklich, dass, wenn sie ihre Beschuldigungen nicht begründen könnten, sie dieselbe Strafe erhalten müssten, wie er, wenn sie es könnten. Aber der Gerichtshof antwortete, er kenne die Ankläger nicht und schenke der Beschuldigung deshalb keinen Glauben. „Wenn ihr dies nicht getan habt“, fuhr er fort, „weshalb habt ihr dann die Indianer entwaffnet?“ und führte mehrere Gründe an, weshalb der Gerichtshof die Beschuldigung für falsch, für ein von Uncas ausgegangenes Gerücht hätte halten sollen. Er erbot sich, Uncas ins Gesicht seine eigene Verräterei gegen die Engländer zu beweisen, wogegen er selbst sich jederzeit vor den Engländern stellen wolle, obwohl man es ihm widerraten habe, weil die Engländer ihm nach dem Leben strebten. Doch er fürchte nichts, er sei unschuldig. Empört darüber, dass man auf die Bestrafung der falschen Ankläger nicht eingehen wollte, stellte er den Schaden vor, der für ihn und seine Leute aus der Anklage erwachse, da diese zu Hause bleiben müssten und nicht auf die Jagd gehen könnten, bis er zurückgekehrt sei und den Engländern Genüge geleistet habe. Es half nichts, er musste sich sogar die Demütigung gefallen lassen, dass für die Indianer während des ganzen Prozesses ein besonderer Tisch hingestellt wurde, doch verweigerte er selbst irgendetwas zu essen, bis ihm vom Tisch des Gouverneurs etwas geschickt wurde.


Bald darauf (1643) brach der Krieg aus zwischen Uncas und Miantunnomoh aus, welcher in die Gefangenschaft des ersteren geraten, von diesem auf sein Verlangen den Engländern zum Gericht überliefert wurde. Die englischen Richter überlegten, was in diesem Fall das Sicherste und Beste sei und waren alle der Ansicht, dass es nicht ratsam sei, ihn in Freiheit zu setzen, dass man aber auch keinen hinreichenden Grund habe, ihn zum Tode zu verurteilen. Nachdem sie jedoch sich durch noch fünf der verständigsten Ältesten verstärkt hatten, waren sie alle einstimmig dafür, dass er zum Tode verurteilt werden sollte. Dies wurde zum Beschluss erhoben und zugleich bestimmt, dass die Sache geheim gehalten und Uncas privat mitgeteilt werden sollte, mit dem Befehl, ihn in seinem Gebiet hinzurichten, doch ohne Folter.


Ob Miantunnomoh wirklich den Plan hatte, die Engländer durch eine Verschwörung zugrunde zu richten oder nicht, ist nicht ausgemacht. Seine Feinde stellten die Sache in diesem Licht dar und legten ihm dabei folgende Rede in den Mund, die wir als Beispiel indianischer Beredsamkeit mitteilen:


„Brüder, wir müssen Eins sein, wie die Engländer es sind oder wir werden bald alle zugrunde gehen. Ihr wisst, unsere Väter hatten Überfluss an Hirschen und Häuten und unsere Ebenen waren voll Hirsche und Truthühner und unsere Buchten und Flüsse waren voller Fische. Aber, Brüder, seitdem die Engländer sich unseres Landes bemächtigt haben, haben sie das Gras mit Sensen abgemäht und die Bäume mit Äxten umgehauen. Ihre Kühe und Pferde fressen das Gras auf und ihre Schweine verderben unsere Muschelbänke und zuletzt werden wir selbst verhungern. Deshalb steht euch nicht selbst im Lichte, ich bitte euch, entschließt euch mit uns, wie Männer zu handeln. Alle Stämme im Osten und Westen haben sich mit uns verbündet und wir sind alle entschlossen, sie zu überfallen an einem bestimmten Tag und deshalb bin ich heimlich zu euch gekommen, weil ihr die Indianer überreden könnt, zu tun was ihr wollt. Brüder, ich will meine Krieger zu euch stoßen lassen und wenn ihr nach 40 Tagen von jetzt an drei Feuer seht in einer hellen Nacht, dann tut wie wir und überfallt sie den folgenden Tag und tötet Männer, Weiber und Kinder aber keine Kühe; diese müssen wir schlachten, wie wir sie gerade brauchen, bis die Hirsche wiederkommen.“


Dass Miantunnomoh in der Tat verräterische Pläne gegen die Engländer schmiedete, hat man aus inneren Gründen zu bezweifeln keine Ursache, denn das Gefühl des Naturmenschen für Recht und Billigkeit, so tief und fest es auch sein mag, lässt sich nicht durch Formen leiten und findet sich in seinem Gewissen nicht durch Formen gebunden. Die Indianer, tausendfach von den Eindringlingen übervorteilt, bedrängt, misshandelt und in die äußerste Not gebracht, wenn auch öfters ohne alle Verletzung des formellen Rechts, hielten an der natürlichen Regel fest: dem Freunde Wahrheit, dem Feinde Falschheit und List und das Verstecken der Feindschaft hinter freundliche Formen konnte sie daher nur dazu anleiten, ihre Schlauheit noch weiter zu treiben und das, was ihnen als Falschheit erscheinen musste, mit noch feiner berechneter List zu bekämpfen.


Ganz allgemein gilt dem Indianer Rache für erlittenes Unrecht als gerechte Vergeltung. Sie wird oft mehrere Generationen hindurch aufgeschoben, wenn die Umstände dazu nötigen, aber aufgegeben wird sie nicht. Schon dies für sich allein erklärt es, dass die Indianer, überdies durch ihren Verkehr mit den Weißen in List und Betrug aller Art sehr viel weiter fortgeschritten, ihre feindselige Gesinnung gegen diese niemals aufgaben und namentlich späterhin gar keinen Frieden und keinen Vertrag mehr mit ihnen eingingen, ohne den Hintergedanken, ihn zu brechen, sobald es vorteilhaft wäre.


Daher waren denn alle Indianer sehr bald als durchaus lügnerisch und treulos bei den Engländern verschrien und es ging dies so weit, dass z.B. vor dem Beginn des Krieges gegen Philipp (Metacomet oder Pometacom), den zweiten Sohn des Massasoit, im Jahr 1675 kaum irgendjemand den Aussagen und Versicherungen glaubte, die mehrere freundlich gesinnte Indianer über die feindlichen Absichten Philipps machten. Und doch bemerkt ein völlig glaubwürdiger Geschichtsschreiber, dass man vor dem Krieg keinem bekehrten Indianer Falschheit und Verrat gegen die Engländer mit Recht vorwerfen konnte. Die aufopfernde Treue der zum Christentum bekehrten Indianer wurde vielmehr von jenen oft nur mit Misstrauen oder auf noch schlimmere Weise belohnt, denn teils waren die Engländer des unzähligen Unrechts sich wohl bewusst, dessen sie sich gegen die Eingeborenen schuldig gemacht hatten. Teils kannten sie die eiserne Beharrlichkeit ihrer Rache, hatten sie oft in Erfahrung gebracht und nannten dies Treulosigkeit und Niederträchtigkeit der Indianer.


Im Jahr 1703 waren diese letzteren freilich bereits darin sehr weit. Die Engländer von den Franzosen bedrängt, wollten sich des Friedens mit den Indianern versichern, beriefen sie zu einer großen Versammlung aus allen Gegenden zusammen und ließen ihnen durch Gesandte ihre brüderlich wohlwollende Gesinnung und ihre Bereitwilligkeit vorstellen, allen Streit durch gütlichen Vergleich zu schlichten. Der eine der Häuptlinge antwortete darauf: „Wir danken dir, lieber Bruder, dass du aus so weiter Ferne zu uns gekommen bist, um mit uns zu reden. Es ist eine große Gunst. Die Wolken fliegen und verdunkeln sich, aber wir singen noch mit Liebe die Gesänge des Friedens. Glaube meinen Worten. Soweit die Sonne von der Erde entfernt ist, so weit sind unsere Gedanken vom Krieg oder der kleinsten Feindseligkeit gegen euch entfernt.“ Ein anderer sprach: „Obgleich mehrere Missionare von den Franzosen zu uns gekommen sind, um uns zum Friedensbruch gegen euch zu bewegen, so haben doch ihre Worte keinen Eindruck auf uns gemacht. Wir stehen so fest wie die Berge und wollen es bleiben, solange wie Sonne und Mond dauern.“ Trotz dieser starken Versicherungen stand innerhalb sechs Wochen das ganze Land auf, kein Haus blieb verschont, keine Garnison unangegriffen.


Die Indianer sahen die Weißen jetzt als ihre ewigen und notwendigen Feinde an, mit denen sie immer nur zum Schein Frieden schlössen und die mit Falschheit überall zu behandeln ihr Kriegsrecht war. Und in dieser Falschheit hatten sie von den Weißen selbst nicht wenig gelernt.

 

Textquelle: Die Indianer Nordamerikas

Quelle Symbolbild: "Twenty Years among our hostile Indians", New York, 1899

Kommentar schreiben

Kommentare: 0