Artikel mit dem Tag "Bewaffnungsweise"



Kriegertracht des 14. Jhd.
Europäische Waffenkunde · 26. Juli 2026
Bildwerke nach den nur stellenweise kolorierten Federzeichnungen eines Manuskripts, die Äneide (»Eneidt«) behandelnd, in der königlichen Bibliothek zu Berlin. Wir geben aus diesen Darstellungen hier einige Proben von besonderer Wichtigkeit für die ritterliche Tracht aus den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts. Wenn die Zeichnungen auch griechische Helden darstellen sollen, so hat der Zeichner doch, wie es nicht anders zu erwarten ist, sämtliche in die Erscheinung seiner eigenen Zeit...

Geschichte leicht erklärt · 19. Juli 2026
In der St.-Moritz-Kapelle im Dom zu Konstanz befindet sich in der Mitte ein tempelartiger Bau im frühgotischen Stil, das heilige Grab darstellend. Ringsum an dessen Wänden stehen auf kleinen Säulen in halber Lebensgröße die auf das heilige Grab bezogenen Figuren, darunter diese Krieger als Wächter, genau in der ritterlichen Tracht des 13. Jahrhunderts. Der Ritter auf Tafel 13 steht einzeln, auf seinen Schild und Helm gestützt. Letzterer, oben noch flach, ist der schon mehrfach...

Europäische Waffenkunde · 12. Juli 2026
Der Krieger A ist aus einem in der Bibliothek zu Bamberg befindlichen Evangelienbuch. Dieser hier dargestellte Krieger ist für ein Werk seiner Periode ungewöhnlich sorgfältig ausgeführt und weist, was in dieser Zeit selten ist, bereits eine Schattierung mit einiger Richtigkeit auf. Der Krieger B ist nach einem Fragment einer Pergamentmalerei aus derselben Zeit dargestellt. Der Schild erscheint am rechten Arm und die Lanze in der linken Hand, ein Versehen, das bei älteren Meistern nicht...

Europäische Waffenkunde · 02. Juli 2026
Das Schwert A befindet sich in der Sammlung des Grafen von Erbach zu Erbach im Odenwald. Es ist aus Eisen gefertigt und verrostet; die Umkleidung des Griffes fehlt, sodass dort nur noch das Heft der Klinge sichtbar ist. Unsere Abbildung beträgt ein Viertel der Originallänge. Sie zeigt nach dem Original die wesentliche Form der christlichen Schwerter dieser Periode. Das Charakteristische dieses Schwertes ist ein starker Knauf, sowohl in der hier dargestellten sechseckigen Form als auch in...

Europäische Waffenkunde · 28. Juni 2026
A und B C sind aus dem zu Tafel 3 erwähnten Psalterium in der königlichen Bibliothek zu Stuttgart dargestellt. D ein Krieger nach den Pergamentmalereien eines Manuskriptes zu Brüssel. Derselbe ist schon u. a. in dem Werk: Les arts somptuaires par œuvre monumentale, Paris 1858, Bd. I, Pl. 26, dargestellt. Wir geben ihn, um ein Beispiel der Kriegertracht der frühchristlichen Zeit, noch sehr nach Römerart, vorzuführen, aber ganz vorzugsweise seines Schildes wegen, welcher einen...

Europäische Waffenkunde · 18. Juni 2026
Soldaten aus dem 10. Jahrhundert nach Darstellungen in einem Psalterium, welches sich in der königlichen Bibliothek zu Stuttgart befindet. Die obere Abbildung stellt den Absalon dar, wie er seinen Vater David verfolgt, sie wurde an dem dritten Psalm angebracht. Dass die Einzelheiten jener alten, gleichwohl rohen Darstellungen ihre Begründung naben, ersehen wir bei Vergleichung der Lanzenform dieses Reiters mit jener auf Tafel 2. Bei den Helmen nach Römerart ist zu bemerken, dafs zwei davon...

Geschichte leicht erklärt · 16. Juni 2026
Da, wo die letzten Höhenzüge des Thüringer Waldes auf der fränkischen Seite zum Main hinabfallen, lag über dem Tal der Itz die Schauenburg auf einem Hügel, der weiten Ausblick in die Landschaft gewährte. Das feste Haus, schon um das Jahr 1000 erwähnt, stand seit dem 13. Jahrhundert im Besitz eines weitverzweigten Geschlechts. Die Schauenburger waren Ministerialen des Reiches und stolze Lehnsleute des Bistums Bamberg; es erging ihnen, wie vielen aufstrebenden Familien: Sie waren nahe...

Geschichte leicht erklärt · 02. Juni 2026
Im Spätmittelalter bildeten sich zahlreiche Rittergesellschaften, oft mit eigenen Zeichen und Regeln, um sich gegenseitig in Fehden zu unterstützen. Viele gerieten außer Kontrolle, bedrohten Städte und wurden von Fürsten zerschlagen. Die Fehdepraxis war brutal: Raub, Geiselnahmen, Folter und Mord waren üblich. Trotz formaler Unterschiede zwischen Adligen und Bürgern herrschte ein grausames, aber rechtlich gestütztes Gewaltregime.

Bewaffnete Krieger aus dem Wessobrunner Gebet.
Europäische Waffenkunde · 29. Mai 2026
ABC einzelne Figuren aus der Pergamenthandschrift in der Hof- und Staatsbibliothek zu München, die das bekannte «Wessobrunner Gebet» enthält. Wenn diese Zeichnungen auch selbst nach dem noch niederen Standpunkte der Kunst jener Periode roh und unbeholfen sind, so sind sie doch für uns deshalb wertvoll, weil sie uns die damalige Tracht und Bewaffnung zeigen. Neben den Bewaffneten B erscheint hier die Kaiserin Helena. D und E sind Teile aus den Pergamentmalereien des «Psalterium aureum» in...

Geschichte leicht erklärt · 16. Mai 2026
Volkstümliche Auffassung des Fehderechts. Fehdebrauch. Eine Fehde zwischen Dorf und Stadt. – Fehde der Stadt mit den Schildbürtigen. Vorsichtsmaßregeln, Rüstungen. Außenhäuser. Polizei. Absage. Beutezüge. Verteilung der Beute. Gefangene. Belagerung. Pulver und Geschütze. Batterien. Städtebünde und ungünstige Stellung der Städte beim Vergleich. – Die Rittermäßigen als Fehder. Raubgeschäfte. Haß gegen die Städter. Die Gesellen des Fehders. Die Reisen. Harte Behandlung der Gefangenen.

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