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Kugelarmbrust aus München

Stahlarmbrust aus der Zeit Maximilians, mit Befestigung für den Einsatz von Kugeln. Aufbewahrt im Königlichen Museum in München.
Stahlarmbrust aus der Zeit Maximilians, mit Befestigung für den Einsatz von Kugeln. Aufbewahrt im Königlichen Museum in München.

Armbrüste waren mit so gewaltigen Stahlbögen ausgestattet, dass zum Spannen eine tragbare Handwinde verwendet wurde, und da dies einige Zeit in Anspruch nahm, trug der Jäger während der Jagd die Armbrust gespannt und schussbereit bei sich. Eine von Maximilians Armbrüsten befindet sich in Wien; es handelte sich um eine seiner „leichten Pirschbögen”; seine schweren Waffen müssen in der Tat äußerst beeindruckend gewesen sein. Der Stahlbogen ist fast 4 Zoll breit und einen halben Zoll dick, und die Bogensehne ist 27 Zoll lang. Auf dem Schaft ist in gotischer Schrift „Si Deus pro nobis quis contra nos” eingraviert. Maximilian zeigte eine große Vorliebe für Armbrüste, die in den Niederlanden hergestellt wurden. Die Bogensehnen stammten ausnahmslos aus Antwerpen. 


historisches Bildnis einer Hetzjagd nach einem Reh durch Hunde, Jäger und Jagdspieß.