Artikel mit dem Tag "Politik"



Geschichte leicht erklärt · 02. Juni 2026
Im Spätmittelalter bildeten sich zahlreiche Rittergesellschaften, oft mit eigenen Zeichen und Regeln, um sich gegenseitig in Fehden zu unterstützen. Viele gerieten außer Kontrolle, bedrohten Städte und wurden von Fürsten zerschlagen. Die Fehdepraxis war brutal: Raub, Geiselnahmen, Folter und Mord waren üblich. Trotz formaler Unterschiede zwischen Adligen und Bürgern herrschte ein grausames, aber rechtlich gestütztes Gewaltregime.

Geschichte leicht erklärt · 26. Mai 2026
Die Hanse errichtete in ganz Europa gesicherte Handelshöfe und prägte Städte wie Riga, Reval und Danzig mit deutscher Kultur. Mit starker Flotte und gemeinsamer Ordnung verteidigte sie ihre Freiheit, etwa gegen Dänemark. Der Bund beruhte auf städtischer Selbstständigkeit und wirtschaftlicher Macht. Im 16. Jahrhundert verlor die Hanse an Bedeutung, als Nationalstaaten und fremde Flotten stärker wurden und die Kontore nach und nach verschwanden.

Geschichte leicht erklärt · 26. Mai 2026
Die Arbeit des Kaufmanns. Handel der Oberdeutschen und Niederdeutschen. Verschiedenheit der Geldwährung. – Die Hansa. Lockerer Zusammenhang der Städte. Die Osterlinge. Der Fischfang und der Hering. Der Hanse in der Heimat. Seine Schiffe. Flotten und Seeraub. Seerecht. – Verkehr in der Baye. Niederlassungen und Höfe des Hansen Schoonen, der Stahlhof in London, Nowgorod, Bergen. Anlage neuer Städte: Riga, Reval, Dorpat, Danzig. Fahrten der Hansen nach niederdeutschen Chroniken.

Geschichte leicht erklärt · 16. Mai 2026
Volkstümliche Auffassung des Fehderechts. Fehdebrauch. Eine Fehde zwischen Dorf und Stadt. – Fehde der Stadt mit den Schildbürtigen. Vorsichtsmaßregeln, Rüstungen. Außenhäuser. Polizei. Absage. Beutezüge. Verteilung der Beute. Gefangene. Belagerung. Pulver und Geschütze. Batterien. Städtebünde und ungünstige Stellung der Städte beim Vergleich. – Die Rittermäßigen als Fehder. Raubgeschäfte. Haß gegen die Städter. Die Gesellen des Fehders. Die Reisen. Harte Behandlung der Gefangenen.

Geschichte leicht erklärt · 10. März 2025
Die Burgherren des Mittelalters waren nicht nur militärische Führer, sondern zentral für Verwaltung, Rechtsprechung und wirtschaftliche Organisation ihrer Herrschaftsgebiete. Johann Nepomuk Cori beschreibt in Bau und Einrichtung der deutschen Burgen im Mittelalter, dass Burgen nicht isoliert betrachtet werden können, sondern als politische, wirtschaftliche und juristische Zentren funktionierten. Die Präsenz einer Burg signalisierte die lokale Machtstellung des Burgherrn, der durch...
Geschichte leicht erklärt · 05. Juni 2017
Die Heian-Zeit (794–1185) ist eine der prägendsten und kulturell dichtesten Epochen der japanischen Geschichte. Sie beginnt mit der Verlegung der Hauptstadt nach Heian-kyō, dem heutigen Kyoto, unter Kaiser Kanmu und endet erst mit dem Aufstieg der Samurai-Macht und der Errichtung des Kamakura-Shogunats. In diesen fast vier Jahrhunderten entwickelt sich Japan von einem zentralisierten Ritsuryō-Staat der Nara-Zeit zu einer höfisch-aristokratischen Gesellschaft, in der Macht, Kultur und...

Geschichte leicht erklärt · 05. Juni 2017
Kaiser Kanmu gehört zu den entscheidenden Herrschern der japanischen Frühgeschichte, weil seine Regierungszeit den Übergang von der Nara-Zeit in die Heian-Zeit markiert und damit eine grundlegende Neuordnung des politischen und kulturellen Zentrums einleitete. Er regierte von 781 bis 806, in einer Phase, in der das frühstaatliche System der Nara-Zeit bereits an seine strukturellen Grenzen gestoßen war: übermächtige Klöster, Spannungen zwischen aristokratischen Familien, wirtschaftliche...

Das Schatzhaus Shosoin
Geschichte leicht erklärt · 05. Juni 2017
Das Shōsōin in Nara ist eines der außergewöhnlichsten historischen Archive Japans – nicht nur ein Gebäude, sondern eine Zeitkapsel aus der Nara-Zeit, die den Alltag, die Politik, den internationalen Austausch und die materielle Kultur des 8. Jahrhunderts fast vollständig konserviert hat. Es gehört zum Tempelkomplex des Tōdai-ji und entstand im Umfeld der staatlich organisierten buddhistischen Kultur unter Kaiser Shōmu. Während viele historische Stätten nur indirekt über Texte oder...

Geschichte leicht erklärt · 05. Juni 2017
Die Nara-Zeit (710–794) markiert einen der entscheidenden Abschnitte der japanischen Geschichte, in dem sich der frühstaatliche Aufbau des Landes erstmals in einer dauerhaft zentralisierten Hauptstadtstruktur manifestierte. Mit der Gründung von Heijō-kyō, dem heutigen Nara, erhielt Japan erstmals eine festgelegte politische Mitte nach chinesischem Vorbild, die Verwaltung, Religion und Herrschaft räumlich und organisatorisch bündelte. Diese Epoche ist weniger durch einzelne spektakuläre...

Kaiser Shomu
Geschichte leicht erklärt · 05. Juni 2017
Kaiser Shōmu gehört zu den prägenden Herrschern der frühen japanischen Geschichte, insbesondere der Nara-Zeit, in der sich der japanische Staat erstmals in einer relativ klar strukturierten, zentralisierten Form herausbildete. Seine Regierungszeit von 724 bis 749 fällt in eine Phase, in der politische Macht, Religion, Verwaltung und Symbolik eng miteinander verflochten waren und in der der Hof versuchte, ein stabiles Herrschaftssystem nach chinesischem Vorbild zu etablieren, ohne dabei die...

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