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Waffen: Ein Beitrag zur historischen Waffenkunde - ritterliche Figuren

Bewaffnete Krieger aus dem Wessobrunner Gebet.

ABC einzelne Figuren aus der Pergamenthandschrift in der Hof- und Staatsbibliothek zu München, die das bekannte «Wessobrunner Gebet» enthält. Wenn diese Zeichnungen auch selbst nach dem noch niederen Standpunkte der Kunst jener Periode roh und unbeholfen sind, so sind sie doch für uns deshalb wertvoll, weil sie uns die damalige Tracht und Bewaffnung zeigen. Neben den Bewaffneten B erscheint hier die Kaiserin Helena.

D und E sind Teile aus den Pergamentmalereien des «Psalterium aureum» in der Bibliothek zu St. Gallen ( siehe ausführliche Beschreibung dieses merkwürdigen Manuskriptes «Das Psalteriun Aureum v. St. Gallen» v. J. Rudolf Rahn, 1878.). D zeigt David in fürstlicher Tracht karolingischer Periode. Er steht an dem ornamentierten Initialen S von welchem hier nur ein Teil sichtbar ist. E David in seinen jüngeren Jahren, bartlos, wie er drei bewaffneten Genossen seine Pläne mitteilt.


Text- und Bildquelle: Jakob Heinrich Hefner-Alteneck: Waffen; ein Beitrag zur historischen Waffenkunde vom Beginn des Mittelalters bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Frankfurt am Main, 1903.

 © Carsten Rau